Erfolgreich virtuell Führen

Virtuell Führen ist seit Beginn von Covid 19 Alltag geworden.
Doch unterscheidet sich virtuelles Führen von unserem bisherigem lokalen Führen überhaupt? Und dann auch noch erfolgreich dabei sein?
Gerne zeigen wir Ihnen hier die Unterschiede und die wichtigsten Erfolgsfaktoren auf:

Gibt es einen Unterschied zwischen virtuellem und lokalem Führen?

Gleich vorne weg, die Basis ist dieselbe. Wir haben die Leitung, Aufgaben, die wir zielorientiert abarbeiten, arbeiten selbstorganisiert und haben Verantwortung. Der entscheidende Unterschied findet sich in der Kommunikation und den genutzten Medien. Hierbei sind unsere Sinne stark eingeschränkt und ohne Mimik und Gestik verlieren wir wichtige Informationen. Wir können „Schwingungen“ nicht mehr so gut wahrnehmen und somit bleibt viel Platz für Missverständnisse oder Falschinterpretation.

Nutzen wir ein Coaching Tool, das Kopfstand-Brainstorming:
Was muss alles passieren, damit ein „virtuelles Team“ schief geht?

  • kein oder zu wenig persönlicher Kontakt
  • es fehlen gemeinsam besprochene Regeln
  • mangelnde Strukturen
  • es entstehen Konflikte wegen mangelnder Absprechen und der Distanz
  • falsche oder gar fehlende Führung
  • Kulturelle Unterschiede führen zu Missverständnissen
  • Laissez-faire Führungsstil

Was sind nun die Erfolgsfaktoren für das Führen eine virtuellen Teams?

Investieren Sie in den Start! Führen Sie ein Kick-off Meeting durch. Je besser Sie dies planen umso größer die Wahrscheinlichkeit des Erfolges. Legen Sie hier Wert auf Kennenlernen, Informationsaustausch, Benennen von gemeinsamen Regeln und Aufgaben.

Wie schon in dem Artikel „Virtuelles Führen und Remote Working“ darf die soziale Seite nicht zu kurz kommen. Richten Sie Ihre virtuellen Konferenzen so ein, dass noch etwas Zeit für Smalltalk bleibt, an dem Sie selbst stets teilnehmen. Sollte bei Konferenzen keine Zeit für einen persönliches Gespräch sein, richten Sie die Zeit für einen virtuellen Kaffee mit Ihrem Team ein.

Auch virtuelle Team leben von direkten persönlichen Beziehungen. Planen Sie ein bis zwei Meetings im Jahr für ein persönliches Treffen. Damit leisten Sie gute Dienste im Vertrauensaufbau. Feiern Sie hier gemeinsam erreichte Ziele oder Meilensteine in Ihren Projekten. Denken Sie hier an das Dankeschön für den Kollegen für die ausgezeichnete Hilfe oder Mitarbeit während eines Projektes.

Bei der virtuellen Führung kann es bedingt durch das Medium Konflikte geben. Auch die Möglichkeit auf diesen Konflikt einzugehen ist verringert und kann zu mehr Schwierigkeiten führen. Hier ist wichtig – für alle Beteiligten – frühzeitig den Konflikt anzusprechen. Falls erforderlich, suchen Sie den persönlichen Kontakt.

Die Checkliste für Sie:

  • Gründliche Vorbereitung und Durchführung des Teamstarts
  • Klare Aufgabenverteilung
  • Gezielter Einsatz von Kommunikationsmedien
  • Beachten von Vorlieben der Mitarbeiter
  • Wertschätzender Umgang mit Lob und Anerkennung
  • Kontaktpflege zu den Mitarbeitern
  • Vermeidung von Ironie und Sarkasmus
  • Erreichbarkeit

Sie möchten gerne mehr zum Thema wissen? Auch Sie wollen Neues dazulernen? Rufen Sie uns an unter 06224 54 8 34 oder schreiben Sie uns ein Mail unter blog@klitzke-beratung.de Gerne unterstützen wir Sie in Ihrem Wirken.

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